Qualitativer Ausreißer mit Unterhaltungswert

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Hörbuchtitel: Der stumme Tod
Autor: Volker Kutscher

Ein Glück stört es die Logik der Reihe um die Figur Gereon Rath nicht, ob man die Reihenfolge der ersten Bände so exakt einhält. Zumindest trifft dies auf den zweiten Band zu. Mit großer Verspätung – ich kenne bereits die nachfolgenden Bände Nummer drei & vier – habe ich „Der stumme Tod“ gehört. Erstaunlicherweise kann ich nicht mit gleichbleibender Begeisterung davon erzählen – verglichen mit den Bänden „Der nasse Fisch“, „Goldstein“ oder „Die Akte Vaterland“.

Inhalt

Gereon, unser grummelig-sympathischer Kommisar, hat es nach seinem Zuzug nach Berlin und dem ersten Abenteuer geschafft seine große Liebe zu vergraulen. Zudem wird er in diesem Band auf Grund der Abwesenheit des Kriminalrats Gennath (oberster Chef der damaligen Kriminalpolizei) von einem Antipathen befehligt und erhält unliebsame Fälle. An dieser Stelle holen wir ihn ab. Genauer gesagt in dem Moment, in dem er zu einem vermeintlichen Unfallort gerufen wird. Es ist ein Drehort. Die gefeierte Schauspielerin Betty Winter ist bei Dreharbeiten zu einem Tonfilm von einem Scheinwerfer erschlagen worden. Doch Gereon Rath entdeckt Indizien, die auf Mord hindeuten. Und dann wird eine zweite Schauspielerin tot aufgefunden – mit fehlenden Stimmbändern …

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