13 Stufen & warum ich mehr auf Werbeklebchen achten werde

Meine Teilnahme an der Weltenbummlerchallenge hat mich auch für dieses Jahr weiter inspiriert auf eine bunte Herkunft meiner Lektüre in Bezug auf Land/Kulturkreis zu achten. Ein guter Grund mich mal an einem japanischen Krimi zu versuchen. Vor allem, wenn dieser von einem augenscheinlich vielbeachteten Autor stammt. Wie es mir mit diesem Länderkrimiexperiment ergangen ist, lest Ihr weiter hier im Beitrag…

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(c) Bild: Ryan Loughlin via unsplash.com

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Regeln, soziale Kontrolle vs. Mensch

Spannend sich einen Autor zu erschliessen, über den man weder thematisch noch über Covergestaltung sonst jemals gestolpert wäre.

Das ist eine – kleine – Konsequenz meiner Franzobel-Lektüre. Alles um dieses Erlebnis herum war eine kleine erfreuliche Überraschung. Schon der Hinweis zum Buch war erfreulich, denn ich erhielt ihn von einem lieben Kollegen, dem ich jeden Tag gegenübersitze. Das Thema Lesen ist uns in unseren Unterhalten bislang entschlüpft. Nun, jener Kollege hatte ebenfalls Das Floß der Medusa gelesen und legte mir die Lektüre nahe als ich ihm von meiner Begeisterung über Juli Zeh erzählte. Von diesem Werk – Das Floß der Medusa – möchte ich Euch in diesem Beitrag berichten.

Floss der Medusa

Bildrechte/Coverrechte Zsolnay / Deuticke

 

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Leere Herzen – wieso ich nicht beim Zeh-Bashing mitmache

Das Jahr 2018 startet mit eher ernsterer Kost. Wie Ihr Euch entsinnt aus meinem letzten MittendrinMittwoch hatte ich mich im Dezember ganz dem im Luchterhand- Verlag erschienenen „Leere Herzen“ von Juli Zeh gewidmet. Nicht ohne Grund. Obwohl die Autorin für ihren kontinuierlichen Drang zu moralgespickter Gesellschaftsanalyse bzw- -kritik unter Beschuss geraten ist, bekenne ich mich weiter als Zeh´aner. Lasst mich nachfolgend erläutern, wieso dem so ist.

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Bildrechte: Bud Helisson via unsplash.com

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Mittendrin Mittwoch reloaded

Es ist kurz vor Weihnachten, mein Terminkalender sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und meine arbeitsbedingte Bloggerzwangspause wurmt mich mehr denn je. Da ich aber nebenher sehr wohl einer spannenden Lektüre fröhne, melde ich mich hiermit auch wieder aus der Versenkung.

Juli Zeh ist die Autorin und damit Ihr es wisst – eine meiner absoluten Lieblingsliteratinnen. Ihr gerade erst im Luchterhand Verlag erschienenes Buch „Leere Herzen“ besticht (mich zumindest) mit einem gnadenlosen, messerscharfen Blick auf uns Menschen und unsere Gesellschaft.

Wer-was-wo?

Nehmen wir jedoch einen kleinen Schritt zurück und werfen einen klassischen Blick auf den Inhalt des Werkes und die Protagonisten. Wir befinden uns in einer nicht allzufernen Zukunft in Deutschland. Haupt(anti)heldin ist Britta. Desillusioniert, keine Träume, Mann, Kind und Co-Inhaberin eines blühenden Geschäfts.

Sehr schnell wird klar, dass „Die Brücke“ – so nennt sich das Kleinstunternehmen -ein rechtlich und moralisch fragwürdiges Geschäftsmodell verfolgt. Auf hier nicht näher zu beschreibende Art machen Britta und ihr Geschäftspartner Babak, ein Programmiergenie, Geld mit dem Selbstmord von Menschen. Sie fliegen gern unter dem Radar und müssen sich keine Gedanken mehr um Rechnungen machen.

Bis sie scheinbar Konkurrenz bekommen. Wer ist der vermeintliche Wettbewerber? Geht es nur darum? Oder um mehr?

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Copyright: Tim Marshall via unsplash.com

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