Ein gelungenes Lied

Erstmal ein herzliches Willkommen allerseits zu einer weiteren Audiobook-Rezension auf nichtohnemeinbuch. Diesmal habe ich „Das Lied der Dunkelheit“ von Peter V. Brett in petto.

Lied der Dunkelheit

Dieses Debüt von 2009 habe ich als Hörbuch aus der Stadtbibliothek entliehen. Dass es eine Reihe ist, war mir beim Entleihen nicht bewusst, erklärt aber auch den ein oder anderen nicht zu Ende geführten Faden in dem Werk. Es ist der Auftakt zum Dämonen-Zylkus.

Zeit für die Charaktere

Zeit lässt sich Peter V. Brett genug für die Einführung seiner Helden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Arlen, einem Jungen der den Krieg zwischen dem Licht und der Dunkelheit bereits im jungen Alter auf bittere Weise selbst kennen lernt. Denn das ist das wichtigste Merkmal der Welt, in die der Leser eintaucht, der Krieg zwischen den am Tag aktiven Menschen und den bei Nacht aus der Erde auftauchenden Dämonen. Weiterlesen

[Blogaktion] Die SonntagsleserIn #4

die-sonntagsleserinFalls Du noch nicht den einzelnen Beiträgen gefolgt warst, möchte ich Dir gern erläutern, um was es bei der Aktion geht:

Jeden ersten Sonntag im Monat wirft man einen Blick zurück auf die Beiträge, und Neuentdeckungen, die einem selbst im Vormonat besonders gefallen haben. Mitmachen oder Nachmachen ist gern gesehen.

Für die Inspiration gebührt Dank an die Bücherphilosophin sowie Jule von JulesLeseecke!

Eine schöne Entdeckung der letzten Zeit ist der Literaturblog LiteraturReich. Insbesondere habe ich diesmal die Rezension rund um Donna Leons letzten Brunetti-Fall studiert – „Stille Wasser“. Es ist der sechsundzwanzigste (sic!), den der Commissario knacken soll. Tatsächlich hatte ich die ersten sechs mit viel Spannung gelesen, danach war mir die Konstellation etwas öde geworden. Vielleicht, sollte ich mal wieder reinschauen? Hier geht es zum Verzeichnis von Donnas sechsundzwanzig Fällen.

Hier geht es zu der Rezension von LiteraturReich. Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie viel Mühe sich Petra – die Blogkollegin – mit der Bebilderung des Beitrags gegeben hat. Schön!

Die nachfolgende Rezension war nicht positiv ausgefallen, dennoch gefällt mir die Art der Analyse, die Ines von letteratura an den Tag legt, sehr und die Thematik des Buchs von Aidt „Schere, Stein, Papier“ ist eine ewigwährende: Die Auseinandersetzung mit unseren Eltern und unserer Kindheit. Sprich wie wir wurden, was wir sind.

Als dritte im Bunde möchte ich auf einen Blog hinweisen, dem ich schon seit Anbeginn meiner Bloggingzeit folge: https://susanne-henke.com/

Susanne bringt immerwieder Schmunzler, Lacher und Erstaunen mit ihren Shortys in meinen Alltag, danke!

Ich hoffe es war wieder was für Euch dabei, ein schönes Wochenende noch!

Eure Kasia – der Buchstabendrechsler von nichtohnemeinbuch

 

Ein Flop über das Versagen

„Fließsand“ von Steve Toltz hatte ich mir auf dem Bloggerportal von Random House vor allem auf Grund des Klappentextes ausgesucht. Die Geschichte einer Freundschaft, die sich rund um die tragischen Versagen des einen sowie des anderen Hauptcharakters dreht, könnte unterhaltsam und subtil philosphisch sein. Dachte ich.

Mein Fazit nach 100 Seiten ist: Es ist weder das Eine noch das Andere.

Wenn Ihr erfahren wollt, wieso meine Meinung so ausgefallen ist, lest getrost weiter…

Fliesssand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern von Steve Toltz

Originalcover- Rechte DVA

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Gib mir mehr

In meiner MittendrinMittwoch Aktion hatte ich Euch ja bereits zwischen die Seiten von „Pandora im Kongo“ von von Albert Sánchez Piñol mitgenommen.
Dieser kleine Teaser mit seiner hervorragenden sprachlichen Varianz und der Situation zum Schmunzeln baute sich schnell zu einem spannungs- und wendungsreichen Roman aus, den ich bei sprichwörtlich jeder Gelegenheit aufgeschlagen habe.Pandora im KongoWas glaubt Ihr wohl, warum ich zuletzt vom Lesen und den Lesern in der U-Bahn und dem öffentlichen Verkehr geschrieben habe? Gemessen an den verschiedenen Lesegelegenheiten, die ich zwecks Weiterkommen für dieses Werk ersonnen habe, müsste ich noch Artikel über Badewannen, Klobesuche, weggeschickte Kinder und Ehemänner verfassen. Heute nehme ich mir endlich die Zeit und erzähle Euch etwas mehr über Thomas Thomson und sein literarisches Abenteuer im Kongo. Weiterlesen

Hessischer Ermittler in der Krise

Hörbuch mit Mundart und anderen Eigenarten

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Asphaltseele Originalcover – Verlag Random House Audio – Autor Gregor Weber

Es hörte sich witzig an, die Ankündigung auf dem Randomhouse Bloggerportal, da bin ich nämlich auf dieses kleine Hörbuch gestoßen. Im Originalton klang das so:
„Mein Name ist Ruben Rubeck. Ich wohne seit 15 Jahren in Frankfurt und bin hier genauso lange Bulle. Das Bahnhofsviertel ist mein Revier und meine Gegend. Viele denken, ich würde da wohnen, weil es bei mir für mehr nicht reicht, weil ich mich im Dreck wohlfühle und mit meinem Gesicht sowieso nirgends sonst eine Wohnung bekäme, aber das stimmt nicht. Ich hab’s einfach gerne nah zur Arbeit. Haha.”

Nein, im Ernst, dieser Ausschnitt trifft den Hauptcharakter von Asphaltseele ganz genau, ebenso wie den Gesamtstil des Hörbuches.

Protagonist Ruben in Kürze

Ruben Rubeck, 47 Jahre alt, geschieden, ehemaliger Soldat und Kriminalkommissar in Frankfurt, wo er im Bahnhofsviertel Dienst tut. Macht keinen Hehl aus eigenen Alkohol- und Drogenexzessen, ebensowenig aus seiner Neigung zu Prostituierten.
In der Auslöserszene gerät er nach mehreren Feierabendbier in seiner Stammkneipe zwischen zwei Fronten und erschiesst, wie sich später herausstellt, den Bodyguard einer osteuropäischen Gangster-Größe. Weiterlesen

Vom geheimem Insiderclub

Ich fahre mit den Öffentlichen zur Arbeit.
Jeden Morgen und auch zu jedem Feierabend gibt mir das wertvolle Minuten, die ich meiner jeweiligen Lektüre widmen kann. Aber nicht nur das. Ich treffe klammheimlich und unbemerkt zahlreiche Gleichgesinnte und Mitglieder in einem der größten Insiderclubs der Welt. Andere bekennende Leser.amos-bar-zeev-136999 Weiterlesen